E-Rechnung, BIM, Bau-Turbo, CO2-Preis und KI: Zehn Entwicklungen, die Ihren Baubetrieb in den nächsten zwölf Monaten konkret betreffen.
.jpeg)
Für Bauunternehmen bringen 2026 und 2027 vor allem neue Pflichten, neue Förderlogik und weiter steigende Preise. Wir haben zehn Entwicklungen zusammengestellt, die Ihren Betrieb in den nächsten zwölf Monaten konkret betreffen, mit Quelle und dem, was Sie daraus ableiten können.
500 Mrd. Euro stehen für Infrastruktur und Klimaneutralität bereit. 2025 sind laut Monitoring des Bundesfinanzministeriums aber nur 24 Mrd. Euro statt der geplanten 37,2 Mrd. Euro abgeflossen (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie). Für Tief- und Straßenbauer heißt das: Die Aufträge kommen, aber später als erhofft. Planen Sie Kapazitäten und Rahmenverträge mit Lieferanten so, dass Sie bei anziehender Vergabe schnell liefern können.
Von Januar bis August 2026 wurden 137.500 Wohnungen in neuen Wohngebäuden genehmigt, 12,7 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Wohnungen durch Umbau bestehender Gebäude legten im August um 18,2 % zu (Destatis via Baulinks). Umbau bedeutet kleinteiligere Bestellungen, mehr Gewerke auf engem Raum und mehr Lieferscheine pro Projekt.
Der Neubau von Wohngebäuden war im August 2026 um 5,5 % teurer als ein Jahr zuvor, der Straßenbau um 6,9 % (Destatis via Baulinks). Bei den Baustoffen stieg Bitumen im Mai 2026 um 31,2 %, Flachglas um 15,4 %, Zement nur um 0,4 % (Destatis). Pauschale Preisaufschläge reichen nicht mehr. Sie brauchen aktuelle Preise je Materialgruppe.
Das Bundeskabinett will den nationalen CO2-Preis auch 2027 bei 55 bis 65 Euro je Tonne halten, weil der europäische Emissionshandel für Gebäude und Verkehr erst 2028 startet (VDIV). Für Diesel auf der Baustelle und Heizöl in Bestandsgebäuden gibt das ein Jahr Planbarkeit. Ab 2028 bildet sich der Preis am Markt.
Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz müssen ab dem 01.01.2027 für inländische B2B-Umsätze E-Rechnungen ausstellen, ab dem 01.01.2028 gilt das für alle (Grant Thornton). Empfangen müssen Sie E-Rechnungen schon seit 2025. Prüfen Sie jetzt, ob Ihr ERP XRechnung und ZUGFeRD sauber erzeugt und eingehende Rechnungen automatisch verarbeitet.
Das Bundesverkehrsministerium hat im März 2026 den bundesweiten BIM-Rollout für Bundesfernstraßen gestartet. Relevante Projekte sollen nach einheitlichen digitalen Standards geplant, gebaut und betrieben werden (BMV). Wer für die Autobahn GmbH oder die DEGES arbeitet, sollte Mengen und Leistungen modellbasiert übernehmen und abrechnen können.
Mit dem Bau-Turbo nach § 246e BauGB können Kommunen für Wohnbauvorhaben vom Planungsrecht abweichen, ohne einen Bebauungsplan aufzustellen. Die Zustimmung der Gemeinde ist im Einzelfall nötig (Stadt Köln, Leitlinien Bau-Turbo). Das Gesetz zum Gebäudetyp E, das einfacheres Bauen abseits teurer Komfortstandards ermöglichen soll, liegt seit dem 08.06.2026 zur Beratung im Bundestag (Schwäbisch Hall). Für Sie heißt das: schnellere Starts und häufiger einfache Ausführungsvarianten im Angebot.
Die neue EU-Bauprodukteverordnung gilt seit dem 08.01.2026 und sieht einen digitalen Produktpass für Bauprodukte vor (IHK Frankfurt am Main). Welche Produkte wann einen Pass brauchen, legen delegierte Rechtsakte fest, die noch folgen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag zum digitalen Produktpass.
Stellen im Aus- und Trockenbau waren laut Daten der Bundesagentur für Arbeit im Schnitt 300 Tage unbesetzt, im Hochbau 281 Tage (Statista). Jede Stunde, die ein Polier mit dem Abtippen von Lieferscheinen verbringt, fehlt auf der Baustelle. Automatisierung im Büro ist deshalb auch Personalpolitik.
Laut einer Bitkom-Befragung vom Sommer 2026 setzen 57 % der Unternehmen in Deutschland KI ein, vor einem Jahr waren es 36 % (Bitkom via ms-aktuell). Am Bau lohnt sich KI dort, wo viele gleichartige Belege anfallen: Lieferscheine auslesen, Rechnungen gegen Bestellungen prüfen, Preisabweichungen markieren.
Mehrere dieser Trends landen im Einkauf: E-Rechnung, steigende Preise, weniger Personal. CATHAGO verbindet Bestellwesen, digitale Lieferscheine und Rechnungsprüfung in einer Plattform. Das Ergebnis: 75 % schnellere Belegverarbeitung, 99,9 % digitale Lieferdaten und 100 % Bestellquote im ERP. In einer Demo zeigen wir Ihnen den Ablauf an Ihren eigenen Belegen.
Für Bauunternehmen bringen 2026 und 2027 vor allem neue Pflichten, neue Förderlogik und weiter steigende Preise. Wir haben zehn Entwicklungen zusammengestellt, die Ihren Betrieb in den nächsten zwölf Monaten konkret betreffen, mit Quelle und dem, was Sie daraus ableiten können.
500 Mrd. Euro stehen für Infrastruktur und Klimaneutralität bereit. 2025 sind laut Monitoring des Bundesfinanzministeriums aber nur 24 Mrd. Euro statt der geplanten 37,2 Mrd. Euro abgeflossen (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie). Für Tief- und Straßenbauer heißt das: Die Aufträge kommen, aber später als erhofft. Planen Sie Kapazitäten und Rahmenverträge mit Lieferanten so, dass Sie bei anziehender Vergabe schnell liefern können.
Von Januar bis August 2026 wurden 137.500 Wohnungen in neuen Wohngebäuden genehmigt, 12,7 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Wohnungen durch Umbau bestehender Gebäude legten im August um 18,2 % zu (Destatis via Baulinks). Umbau bedeutet kleinteiligere Bestellungen, mehr Gewerke auf engem Raum und mehr Lieferscheine pro Projekt.
Der Neubau von Wohngebäuden war im August 2026 um 5,5 % teurer als ein Jahr zuvor, der Straßenbau um 6,9 % (Destatis via Baulinks). Bei den Baustoffen stieg Bitumen im Mai 2026 um 31,2 %, Flachglas um 15,4 %, Zement nur um 0,4 % (Destatis). Pauschale Preisaufschläge reichen nicht mehr. Sie brauchen aktuelle Preise je Materialgruppe.
Das Bundeskabinett will den nationalen CO2-Preis auch 2027 bei 55 bis 65 Euro je Tonne halten, weil der europäische Emissionshandel für Gebäude und Verkehr erst 2028 startet (VDIV). Für Diesel auf der Baustelle und Heizöl in Bestandsgebäuden gibt das ein Jahr Planbarkeit. Ab 2028 bildet sich der Preis am Markt.
Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz müssen ab dem 01.01.2027 für inländische B2B-Umsätze E-Rechnungen ausstellen, ab dem 01.01.2028 gilt das für alle (Grant Thornton). Empfangen müssen Sie E-Rechnungen schon seit 2025. Prüfen Sie jetzt, ob Ihr ERP XRechnung und ZUGFeRD sauber erzeugt und eingehende Rechnungen automatisch verarbeitet.
Das Bundesverkehrsministerium hat im März 2026 den bundesweiten BIM-Rollout für Bundesfernstraßen gestartet. Relevante Projekte sollen nach einheitlichen digitalen Standards geplant, gebaut und betrieben werden (BMV). Wer für die Autobahn GmbH oder die DEGES arbeitet, sollte Mengen und Leistungen modellbasiert übernehmen und abrechnen können.
Mit dem Bau-Turbo nach § 246e BauGB können Kommunen für Wohnbauvorhaben vom Planungsrecht abweichen, ohne einen Bebauungsplan aufzustellen. Die Zustimmung der Gemeinde ist im Einzelfall nötig (Stadt Köln, Leitlinien Bau-Turbo). Das Gesetz zum Gebäudetyp E, das einfacheres Bauen abseits teurer Komfortstandards ermöglichen soll, liegt seit dem 08.06.2026 zur Beratung im Bundestag (Schwäbisch Hall). Für Sie heißt das: schnellere Starts und häufiger einfache Ausführungsvarianten im Angebot.
Die neue EU-Bauprodukteverordnung gilt seit dem 08.01.2026 und sieht einen digitalen Produktpass für Bauprodukte vor (IHK Frankfurt am Main). Welche Produkte wann einen Pass brauchen, legen delegierte Rechtsakte fest, die noch folgen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag zum digitalen Produktpass.
Stellen im Aus- und Trockenbau waren laut Daten der Bundesagentur für Arbeit im Schnitt 300 Tage unbesetzt, im Hochbau 281 Tage (Statista). Jede Stunde, die ein Polier mit dem Abtippen von Lieferscheinen verbringt, fehlt auf der Baustelle. Automatisierung im Büro ist deshalb auch Personalpolitik.
Laut einer Bitkom-Befragung vom Sommer 2026 setzen 57 % der Unternehmen in Deutschland KI ein, vor einem Jahr waren es 36 % (Bitkom via ms-aktuell). Am Bau lohnt sich KI dort, wo viele gleichartige Belege anfallen: Lieferscheine auslesen, Rechnungen gegen Bestellungen prüfen, Preisabweichungen markieren.
Mehrere dieser Trends landen im Einkauf: E-Rechnung, steigende Preise, weniger Personal. CATHAGO verbindet Bestellwesen, digitale Lieferscheine und Rechnungsprüfung in einer Plattform. Das Ergebnis: 75 % schnellere Belegverarbeitung, 99,9 % digitale Lieferdaten und 100 % Bestellquote im ERP. In einer Demo zeigen wir Ihnen den Ablauf an Ihren eigenen Belegen.