Das EU-Omnibus-Paket lockert die CSRD-Schwellen – doch große Generalunternehmer reichen die Anforderungen an Nachunternehmer weiter. Warum der Einkauf zur zentralen Nachhaltigkeits-Datendrehscheibe wird.

Die scheinbare Entwarnung – und warum sie für Bau-Zulieferer trügt. Viele Bauunternehmen atmeten auf, als das Omnibus-Paket im Frühjahr 2026 die CSRD-Pflichten lockerte. Doch wer als Nachunternehmer für einen großen Generalunternehmer baut, spürt die Berichtspflicht trotzdem – sie wird einfach die Lieferkette heruntergereicht. Und sie landet genau dort, wo die Lieferantendaten zusammenlaufen: im Einkauf.
Das EU-Omnibus-Paket hebt die Schwellen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung deutlich an – im Gespräch sind Grenzen in der Größenordnung von rund 1.000 Mitarbeitenden und mehreren hundert Millionen Euro Umsatz. Für viele kleinere und mittlere Bauunternehmen entfällt damit die direkte Pflicht zur CSRD-Berichterstattung. Das klingt nach einer klaren Vereinfachung, und für bestimmte Betriebe ist es das tatsächlich: Wer ausschließlich für private Bauherren oder kleine regionale Auftraggeber tätig ist, dürfte die Erleichterung unmittelbar spüren.
Die entscheidende Einschränkung: Große Generalunternehmer, Konzerne und kapitalmarktnahe Unternehmen bleiben berichtspflichtig. Und ihre Berichte umfassen die gesamte Lieferkette. Wer für sie als Nachunternehmer oder Zulieferer arbeitet, wird nach Emissions-, Material- und Lieferantendaten gefragt – vertraglich, als Voraussetzung für den Auftrag. Die Pflicht verschwindet also nicht, sie wandert weiter.
In der Praxis bedeutet das: Ein mittelgroßes Rohbauunternehmen, das regelmäßig Pakete von einem berichtspflichtigen Generalunternehmer übernimmt, wird früher oder später Fragebögen erhalten, die Auskunft über Materialherkunft, Lieferantenstandards und Beschaffungsmengen verlangen. Wer darauf nicht vorbereitet ist, riskiert nicht nur Mehraufwand – sondern im schlimmsten Fall den Auftrag. (Hinweis: Die konkreten Schwellen und Fristen sollten vor Veröffentlichung anhand der finalen EU-Richtlinie geprüft werden.)
Nachhaltigkeitsnachweise sind am Ende ein Datenproblem. Wer belegen muss, welche Materialien von welchen Lieferanten in welcher Menge beschafft wurden, braucht diese Informationen strukturiert und auditierbar – nicht verstreut über Excel-Listen, Mail-Postfächer und Aktenordner. Das klingt nach einer verwaltungstechnischen Selbstverständlichkeit, ist im Baustellenalltag aber alles andere als Routine: Bestellungen laufen per Telefon, Lieferscheine stapeln sich im Baucontainer, und der Einkäufer im Büro erfährt erst Wochen später, was tatsächlich geliefert wurde.
Genau diese Daten entstehen ohnehin im Einkauf: bei jeder Bestellung, jedem Lieferanten, jedem Beleg. Der Unterschied liegt darin, ob sie sauber erfasst und auswertbar sind oder erst mühsam zusammengesucht werden müssen, wenn der Generalunternehmer fragt. Wer heute seine Bestellungen zentral erfasst und Lieferscheine digital verarbeitet, hat morgen die Datenbasis, die für einen Nachhaltigkeitsbericht notwendig ist – ohne zusätzlichen Aufwand.
Stellen Sie sich ein konkretes Szenario vor: Ein Generalunternehmer verlangt im Rahmen seiner CSRD-Berichterstattung eine Aufstellung aller Betonlieferungen des vergangenen Geschäftsjahres – aufgeschlüsselt nach Lieferant, Menge und Zertifizierungsstatus. Wer diese Informationen nur aus E-Mail-Verläufen und handschriftlichen Lieferscheinen rekonstruieren muss, braucht dafür Tage. Wer sie aus einem strukturierten System zieht, braucht dafür Minuten.
Mit dem zentralen Lieferanten- und Katalogmanagement von CATHAGO laufen Lieferanten-, Bestell- und Belegdaten an einer Stelle zusammen – digital, vollständig und auswertbar. Statt Excel-Sammelei entsteht eine auditierbare Datenbasis, aus der sich Lieferanten- und Beschaffungsnachweise gezielt ziehen lassen. Das betrifft nicht nur die Nachhaltigkeitsberichterstattung: Eine saubere Datenbasis verbessert gleichzeitig die Grundlage für Preisverhandlungen, Rahmenvertragscontrolling und die interne Kostentransparenz.
Konkret bedeutet das für den Einkaufsalltag: Jede Bestellung wird mit Lieferant, Artikel, Menge und Projekt verknüpft. Digitale Lieferscheine werden automatisch erfasst und dem jeweiligen Vorgang zugeordnet. Rechnungen werden gegen Bestellung und Lieferschein abgeglichen. So entsteht ein lückenloses Bild des gesamten Beschaffungsprozesses – nicht als nachträgliche Dokumentationsaufgabe, sondern als Nebenprodukt des ohnehin laufenden Einkaufsbetriebs.
Wenn der nächste Nachhaltigkeitsfragebogen vom Generalunternehmer kommt, ist die Antwort kein Tagesprojekt mehr, sondern eine Auswertung. Wer seine Beschaffung mit CATHAGO strukturiert, ist nicht nur für die nächste CSRD-Anfrage gewappnet – sondern auch für alle weiteren Anforderungen, die über die Lieferkette nach unten wandern werden. Denn die Regulierung wird nicht weniger, sie wird präziser.
Klären Sie zunächst, ob Ihre größten Auftraggeber CSRD-berichtspflichtig sind. Das ist keine Vermutungsfrage: Berichtspflichtige Unternehmen veröffentlichen ihre Nachhaltigkeitsberichte oder kommunizieren ihre Anforderungen aktiv an Lieferanten. Ein gezieltes Gespräch mit Ihrem Ansprechpartner beim Generalunternehmer bringt schnell Klarheit. Wenn die Antwort ja lautet, werden die Anforderungen früher oder später bei Ihnen landen – die Frage ist nur, ob Sie dann vorbereitet sind.
Prüfen Sie anschließend, wie schnell Sie heute belastbare Lieferanten- und Beschaffungsdaten liefern könnten. Nehmen Sie ein konkretes Projekt aus dem letzten Jahr und versuchen Sie, eine vollständige Materialaufstellung mit Lieferantenbezug zu rekonstruieren. Wie lange dauert das? Wie vollständig ist das Ergebnis? Diese Übung zeigt schnell, wo die Lücken liegen – und wie groß der Handlungsbedarf ist.
Vereinbaren Sie einen Lieferantendaten-Check mit uns, und wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Beschaffung zur Datendrehscheibe für Nachhaltigkeitsnachweise machen. Wer jetzt handelt, muss nicht reaktiv auf Anfragen antworten – sondern kann aktiv zeigen, dass sein Betrieb die Anforderungen der Lieferkette erfüllt. Das ist kein Vorteil auf dem Papier, sondern ein echtes Entscheidungskriterium, wenn Aufträge vergeben werden.
Die scheinbare Entwarnung – und warum sie für Bau-Zulieferer trügt. Viele Bauunternehmen atmeten auf, als das Omnibus-Paket im Frühjahr 2026 die CSRD-Pflichten lockerte. Doch wer als Nachunternehmer für einen großen Generalunternehmer baut, spürt die Berichtspflicht trotzdem – sie wird einfach die Lieferkette heruntergereicht. Und sie landet genau dort, wo die Lieferantendaten zusammenlaufen: im Einkauf.
Das EU-Omnibus-Paket hebt die Schwellen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung deutlich an – im Gespräch sind Grenzen in der Größenordnung von rund 1.000 Mitarbeitenden und mehreren hundert Millionen Euro Umsatz. Für viele kleinere und mittlere Bauunternehmen entfällt damit die direkte Pflicht zur CSRD-Berichterstattung. Das klingt nach einer klaren Vereinfachung, und für bestimmte Betriebe ist es das tatsächlich: Wer ausschließlich für private Bauherren oder kleine regionale Auftraggeber tätig ist, dürfte die Erleichterung unmittelbar spüren.
Die entscheidende Einschränkung: Große Generalunternehmer, Konzerne und kapitalmarktnahe Unternehmen bleiben berichtspflichtig. Und ihre Berichte umfassen die gesamte Lieferkette. Wer für sie als Nachunternehmer oder Zulieferer arbeitet, wird nach Emissions-, Material- und Lieferantendaten gefragt – vertraglich, als Voraussetzung für den Auftrag. Die Pflicht verschwindet also nicht, sie wandert weiter.
In der Praxis bedeutet das: Ein mittelgroßes Rohbauunternehmen, das regelmäßig Pakete von einem berichtspflichtigen Generalunternehmer übernimmt, wird früher oder später Fragebögen erhalten, die Auskunft über Materialherkunft, Lieferantenstandards und Beschaffungsmengen verlangen. Wer darauf nicht vorbereitet ist, riskiert nicht nur Mehraufwand – sondern im schlimmsten Fall den Auftrag. (Hinweis: Die konkreten Schwellen und Fristen sollten vor Veröffentlichung anhand der finalen EU-Richtlinie geprüft werden.)
Nachhaltigkeitsnachweise sind am Ende ein Datenproblem. Wer belegen muss, welche Materialien von welchen Lieferanten in welcher Menge beschafft wurden, braucht diese Informationen strukturiert und auditierbar – nicht verstreut über Excel-Listen, Mail-Postfächer und Aktenordner. Das klingt nach einer verwaltungstechnischen Selbstverständlichkeit, ist im Baustellenalltag aber alles andere als Routine: Bestellungen laufen per Telefon, Lieferscheine stapeln sich im Baucontainer, und der Einkäufer im Büro erfährt erst Wochen später, was tatsächlich geliefert wurde.
Genau diese Daten entstehen ohnehin im Einkauf: bei jeder Bestellung, jedem Lieferanten, jedem Beleg. Der Unterschied liegt darin, ob sie sauber erfasst und auswertbar sind oder erst mühsam zusammengesucht werden müssen, wenn der Generalunternehmer fragt. Wer heute seine Bestellungen zentral erfasst und Lieferscheine digital verarbeitet, hat morgen die Datenbasis, die für einen Nachhaltigkeitsbericht notwendig ist – ohne zusätzlichen Aufwand.
Stellen Sie sich ein konkretes Szenario vor: Ein Generalunternehmer verlangt im Rahmen seiner CSRD-Berichterstattung eine Aufstellung aller Betonlieferungen des vergangenen Geschäftsjahres – aufgeschlüsselt nach Lieferant, Menge und Zertifizierungsstatus. Wer diese Informationen nur aus E-Mail-Verläufen und handschriftlichen Lieferscheinen rekonstruieren muss, braucht dafür Tage. Wer sie aus einem strukturierten System zieht, braucht dafür Minuten.
Mit dem zentralen Lieferanten- und Katalogmanagement von CATHAGO laufen Lieferanten-, Bestell- und Belegdaten an einer Stelle zusammen – digital, vollständig und auswertbar. Statt Excel-Sammelei entsteht eine auditierbare Datenbasis, aus der sich Lieferanten- und Beschaffungsnachweise gezielt ziehen lassen. Das betrifft nicht nur die Nachhaltigkeitsberichterstattung: Eine saubere Datenbasis verbessert gleichzeitig die Grundlage für Preisverhandlungen, Rahmenvertragscontrolling und die interne Kostentransparenz.
Konkret bedeutet das für den Einkaufsalltag: Jede Bestellung wird mit Lieferant, Artikel, Menge und Projekt verknüpft. Digitale Lieferscheine werden automatisch erfasst und dem jeweiligen Vorgang zugeordnet. Rechnungen werden gegen Bestellung und Lieferschein abgeglichen. So entsteht ein lückenloses Bild des gesamten Beschaffungsprozesses – nicht als nachträgliche Dokumentationsaufgabe, sondern als Nebenprodukt des ohnehin laufenden Einkaufsbetriebs.
Wenn der nächste Nachhaltigkeitsfragebogen vom Generalunternehmer kommt, ist die Antwort kein Tagesprojekt mehr, sondern eine Auswertung. Wer seine Beschaffung mit CATHAGO strukturiert, ist nicht nur für die nächste CSRD-Anfrage gewappnet – sondern auch für alle weiteren Anforderungen, die über die Lieferkette nach unten wandern werden. Denn die Regulierung wird nicht weniger, sie wird präziser.
Klären Sie zunächst, ob Ihre größten Auftraggeber CSRD-berichtspflichtig sind. Das ist keine Vermutungsfrage: Berichtspflichtige Unternehmen veröffentlichen ihre Nachhaltigkeitsberichte oder kommunizieren ihre Anforderungen aktiv an Lieferanten. Ein gezieltes Gespräch mit Ihrem Ansprechpartner beim Generalunternehmer bringt schnell Klarheit. Wenn die Antwort ja lautet, werden die Anforderungen früher oder später bei Ihnen landen – die Frage ist nur, ob Sie dann vorbereitet sind.
Prüfen Sie anschließend, wie schnell Sie heute belastbare Lieferanten- und Beschaffungsdaten liefern könnten. Nehmen Sie ein konkretes Projekt aus dem letzten Jahr und versuchen Sie, eine vollständige Materialaufstellung mit Lieferantenbezug zu rekonstruieren. Wie lange dauert das? Wie vollständig ist das Ergebnis? Diese Übung zeigt schnell, wo die Lücken liegen – und wie groß der Handlungsbedarf ist.
Vereinbaren Sie einen Lieferantendaten-Check mit uns, und wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Beschaffung zur Datendrehscheibe für Nachhaltigkeitsnachweise machen. Wer jetzt handelt, muss nicht reaktiv auf Anfragen antworten – sondern kann aktiv zeigen, dass sein Betrieb die Anforderungen der Lieferkette erfüllt. Das ist kein Vorteil auf dem Papier, sondern ein echtes Entscheidungskriterium, wenn Aufträge vergeben werden.