Nicht ob, sondern in welcher Reihenfolge: Der konkrete Umsetzungs-Fahrplan zur E-Rechnung in vier Phasen, mit Meilensteinen für 2025, 2027 (800.000-Euro-Grenze) und 2028 und einer Checkliste für Bauunternehmen.

Sie wissen längst, dass die E-Rechnung kommt. Die Pflicht ist beschlossen, die Fristen stehen, und in der Branche wird seit Monaten darüber gesprochen. Die ehrlichere Frage lautet daher nicht mehr ob, sondern: In welcher Reihenfolge gehen Sie es an? Denn zwischen dem Wissen um die Pflicht und einem Unternehmen, das E-Rechnungen sauber empfängt, prüft und versendet, liegt eine ganze Reihe von Schritten.
Genau hier setzen wir an. Statt Ihnen noch einmal zu erklären, warum die E-Rechnung kommt, geben wir Ihnen einen Fahrplan an die Hand: vier Phasen, klare Meilensteine und eine Checkliste, die Sie Punkt für Punkt abhaken können. Wer die Grundlagen und die rechtlichen Hintergründe noch einmal nachlesen möchte, findet sie in unserem Beitrag E-Rechnungspflicht 2027: Was Bauunternehmen jetzt wirklich tun müssen.
In diesem Artikel geht es ausschließlich um die Umsetzung. Was tun Sie zuerst, was kann warten, und woran erkennen Sie, dass Sie auf Kurs sind?

Bevor wir in die Phasen einsteigen, lohnt der Blick auf die Meilensteine. Sie geben den Takt vor und bestimmen, wie viel Zeit Ihnen für welche Phase bleibt.
> Der Empfang ist seit 2025 Pflicht. Wer das noch nicht gelöst hat, ist nicht früh dran, sondern bereits spät.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Empfang und Versand. Empfangen müssen Sie schon heute. Versenden müssen Sie je nach Umsatz ab 2027 oder spätestens ab 2028. Diese Reihenfolge spiegelt sich auch in unserem Fahrplan wider.
Die Umsetzung lässt sich in vier aufeinander aufbauende Phasen gliedern. Jede Phase hat ein klares Ziel und einen klaren Abschluss. Wer sie in dieser Reihenfolge angeht, vermeidet das typische Durcheinander, bei dem an vielen Stellen gleichzeitig begonnen und nichts fertig wird.
Am Anfang steht die Bestandsaufnahme. Welche Systeme nutzen Sie heute für Rechnungen, welches ERP ist im Einsatz, wer ist im Unternehmen für die Rechnungsverarbeitung zuständig? In dieser Phase klären Sie, wo Sie stehen, und identifizieren die Lücken. Ist Ihr ERP-System, etwa Nevaris, BRZ oder RIB, bereits auf E-Rechnungen vorbereitet? Können Sie heute schon strukturierte Formate verarbeiten, oder landet alles als PDF in einem Postfach?
Das Ergebnis dieser Phase ist eine ehrliche Standortbestimmung. Sie wissen danach, welche Formate auf Sie zukommen, welche Systeme angepasst werden müssen und wer im Unternehmen welche Aufgabe übernimmt.
Unterschätzen Sie diese Phase nicht. Viele Projekte geraten ins Stocken, weil sie ohne saubere Bestandsaufnahme starten und mittendrin feststellen, dass eine Schnittstelle fehlt oder eine Zuständigkeit ungeklärt ist. Eine Stunde ehrliche Analyse zu Beginn erspart Ihnen später Wochen an Nacharbeit. Halten Sie das Ergebnis schriftlich fest, damit alle Beteiligten denselben Ausgangspunkt vor Augen haben.
Die zweite Phase adressiert die seit 2025 bestehende Pflicht: Sie müssen E-Rechnungen zuverlässig empfangen und auslesen können. Eine E-Rechnung ist kein PDF im klassischen Sinn, sondern ein strukturierter Datensatz. In Deutschland sind vor allem ZUGFeRD, eine Kombination aus PDF und eingebetteten Daten, und die rein strukturierte XRechnung relevant.
Ziel dieser Phase ist, dass jede eingehende E-Rechnung automatisch ausgelesen und ins System übernommen wird, ohne dass jemand Zahlen von Hand abtippt. Genau das ist der Punkt, an dem viele Unternehmen heute noch scheitern: Sie empfangen zwar die Datei, müssen sie aber doch wieder manuell erfassen. Damit ist der eigentliche Vorteil der E-Rechnung verschenkt.
Sind die Daten im System, müssen sie geprüft und gebucht werden. Hier verbindet sich die E-Rechnung mit Ihrer bestehenden Rechnungsprüfung. Stimmen die berechneten Mengen und Preise mit Bestellung und Lieferschein überein? Gerade im Bau, wo Teillieferungen und Rahmenverträge die Regel sind, entscheidet dieser Abgleich darüber, ob Sie zu viel bezahlen.
> Eine E-Rechnung, die nur empfangen, aber nicht gegen Bestellung und Lieferschein geprüft wird, ist digitalisiert, aber nicht abgesichert.
Das Ziel dieser Phase ist eine weitgehend automatisierte Prüfung: Übereinstimmende Rechnungen laufen durch, Abweichungen werden zur Klärung vorgelegt. Erst danach wird kontiert und gebucht.
Die letzte Phase betrifft den Versand, also die Pflicht ab 2027 beziehungsweise 2028. Jetzt erstellen und versenden Sie selbst E-Rechnungen in einem normkonformen Format. Voraussetzung ist eine saubere Anbindung an Ihr ERP-System, damit Rechnungsdaten ohne Medienbruch erzeugt, versendet und abgelegt werden. Welche Rolle der Bau-Datenstandard dabei spielt, beleuchten wir im Beitrag GAEB X89: Der Bau-Standard, den die E-Rechnungspflicht 2027 übersieht.
Am Ende dieser Phase ist der Kreis geschlossen: Sie empfangen, prüfen, buchen und versenden E-Rechnungen durchgängig digital, eingebettet in Ihre ERP-Landschaft.
Der Fahrplan zeigt die Reihenfolge. Die Werkzeuge entscheiden über das Tempo. Bei CATHAGO verarbeiten wir die gängigen Rechnungsformate durchgängig, von der klassischen PDF über ZUGFeRD bis hin zur XRechnung. Eingehende Rechnungen werden automatisch ausgelesen, der richtigen Bestellung zugeordnet und gegen Bestellung und Lieferschein geprüft.
Konkret heißt das für Ihren Fahrplan:
So wird aus einer gesetzlichen Pflicht ein Prozess, der Ihnen tatsächlich Zeit spart, statt nur Aufwand zu verlagern. Die E-Rechnung ist dann nicht länger ein Format, das Sie verwalten müssen, sondern ein Schritt in einem durchgehend digitalen Beleglauf.
Der Fahrplan steht, die Meilensteine sind klar. Was jetzt zählt, ist der ehrliche Blick auf die eigene Ausgangslage. Wo stehen Sie heute, welche Phase ist offen, und wo droht der nächste Meilenstein Sie zu überholen?
Machen Sie mit uns den E-Rechnungs-Readiness-Check. Wir schauen gemeinsam auf Ihre Systeme, ordnen Sie in den Fahrplan ein und zeigen Ihnen in einer Demo, wie Empfang, Prüfung und Versand bei CATHAGO ineinandergreifen. So gehen Sie die E-Rechnung in der richtigen Reihenfolge an, bevor die Fristen die Reihenfolge für Sie bestimmen.
Sie wissen längst, dass die E-Rechnung kommt. Die Pflicht ist beschlossen, die Fristen stehen, und in der Branche wird seit Monaten darüber gesprochen. Die ehrlichere Frage lautet daher nicht mehr ob, sondern: In welcher Reihenfolge gehen Sie es an? Denn zwischen dem Wissen um die Pflicht und einem Unternehmen, das E-Rechnungen sauber empfängt, prüft und versendet, liegt eine ganze Reihe von Schritten.
Genau hier setzen wir an. Statt Ihnen noch einmal zu erklären, warum die E-Rechnung kommt, geben wir Ihnen einen Fahrplan an die Hand: vier Phasen, klare Meilensteine und eine Checkliste, die Sie Punkt für Punkt abhaken können. Wer die Grundlagen und die rechtlichen Hintergründe noch einmal nachlesen möchte, findet sie in unserem Beitrag E-Rechnungspflicht 2027: Was Bauunternehmen jetzt wirklich tun müssen.
In diesem Artikel geht es ausschließlich um die Umsetzung. Was tun Sie zuerst, was kann warten, und woran erkennen Sie, dass Sie auf Kurs sind?

Bevor wir in die Phasen einsteigen, lohnt der Blick auf die Meilensteine. Sie geben den Takt vor und bestimmen, wie viel Zeit Ihnen für welche Phase bleibt.
> Der Empfang ist seit 2025 Pflicht. Wer das noch nicht gelöst hat, ist nicht früh dran, sondern bereits spät.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Empfang und Versand. Empfangen müssen Sie schon heute. Versenden müssen Sie je nach Umsatz ab 2027 oder spätestens ab 2028. Diese Reihenfolge spiegelt sich auch in unserem Fahrplan wider.
Die Umsetzung lässt sich in vier aufeinander aufbauende Phasen gliedern. Jede Phase hat ein klares Ziel und einen klaren Abschluss. Wer sie in dieser Reihenfolge angeht, vermeidet das typische Durcheinander, bei dem an vielen Stellen gleichzeitig begonnen und nichts fertig wird.
Am Anfang steht die Bestandsaufnahme. Welche Systeme nutzen Sie heute für Rechnungen, welches ERP ist im Einsatz, wer ist im Unternehmen für die Rechnungsverarbeitung zuständig? In dieser Phase klären Sie, wo Sie stehen, und identifizieren die Lücken. Ist Ihr ERP-System, etwa Nevaris, BRZ oder RIB, bereits auf E-Rechnungen vorbereitet? Können Sie heute schon strukturierte Formate verarbeiten, oder landet alles als PDF in einem Postfach?
Das Ergebnis dieser Phase ist eine ehrliche Standortbestimmung. Sie wissen danach, welche Formate auf Sie zukommen, welche Systeme angepasst werden müssen und wer im Unternehmen welche Aufgabe übernimmt.
Unterschätzen Sie diese Phase nicht. Viele Projekte geraten ins Stocken, weil sie ohne saubere Bestandsaufnahme starten und mittendrin feststellen, dass eine Schnittstelle fehlt oder eine Zuständigkeit ungeklärt ist. Eine Stunde ehrliche Analyse zu Beginn erspart Ihnen später Wochen an Nacharbeit. Halten Sie das Ergebnis schriftlich fest, damit alle Beteiligten denselben Ausgangspunkt vor Augen haben.
Die zweite Phase adressiert die seit 2025 bestehende Pflicht: Sie müssen E-Rechnungen zuverlässig empfangen und auslesen können. Eine E-Rechnung ist kein PDF im klassischen Sinn, sondern ein strukturierter Datensatz. In Deutschland sind vor allem ZUGFeRD, eine Kombination aus PDF und eingebetteten Daten, und die rein strukturierte XRechnung relevant.
Ziel dieser Phase ist, dass jede eingehende E-Rechnung automatisch ausgelesen und ins System übernommen wird, ohne dass jemand Zahlen von Hand abtippt. Genau das ist der Punkt, an dem viele Unternehmen heute noch scheitern: Sie empfangen zwar die Datei, müssen sie aber doch wieder manuell erfassen. Damit ist der eigentliche Vorteil der E-Rechnung verschenkt.
Sind die Daten im System, müssen sie geprüft und gebucht werden. Hier verbindet sich die E-Rechnung mit Ihrer bestehenden Rechnungsprüfung. Stimmen die berechneten Mengen und Preise mit Bestellung und Lieferschein überein? Gerade im Bau, wo Teillieferungen und Rahmenverträge die Regel sind, entscheidet dieser Abgleich darüber, ob Sie zu viel bezahlen.
> Eine E-Rechnung, die nur empfangen, aber nicht gegen Bestellung und Lieferschein geprüft wird, ist digitalisiert, aber nicht abgesichert.
Das Ziel dieser Phase ist eine weitgehend automatisierte Prüfung: Übereinstimmende Rechnungen laufen durch, Abweichungen werden zur Klärung vorgelegt. Erst danach wird kontiert und gebucht.
Die letzte Phase betrifft den Versand, also die Pflicht ab 2027 beziehungsweise 2028. Jetzt erstellen und versenden Sie selbst E-Rechnungen in einem normkonformen Format. Voraussetzung ist eine saubere Anbindung an Ihr ERP-System, damit Rechnungsdaten ohne Medienbruch erzeugt, versendet und abgelegt werden. Welche Rolle der Bau-Datenstandard dabei spielt, beleuchten wir im Beitrag GAEB X89: Der Bau-Standard, den die E-Rechnungspflicht 2027 übersieht.
Am Ende dieser Phase ist der Kreis geschlossen: Sie empfangen, prüfen, buchen und versenden E-Rechnungen durchgängig digital, eingebettet in Ihre ERP-Landschaft.
Der Fahrplan zeigt die Reihenfolge. Die Werkzeuge entscheiden über das Tempo. Bei CATHAGO verarbeiten wir die gängigen Rechnungsformate durchgängig, von der klassischen PDF über ZUGFeRD bis hin zur XRechnung. Eingehende Rechnungen werden automatisch ausgelesen, der richtigen Bestellung zugeordnet und gegen Bestellung und Lieferschein geprüft.
Konkret heißt das für Ihren Fahrplan:
So wird aus einer gesetzlichen Pflicht ein Prozess, der Ihnen tatsächlich Zeit spart, statt nur Aufwand zu verlagern. Die E-Rechnung ist dann nicht länger ein Format, das Sie verwalten müssen, sondern ein Schritt in einem durchgehend digitalen Beleglauf.
Der Fahrplan steht, die Meilensteine sind klar. Was jetzt zählt, ist der ehrliche Blick auf die eigene Ausgangslage. Wo stehen Sie heute, welche Phase ist offen, und wo droht der nächste Meilenstein Sie zu überholen?
Machen Sie mit uns den E-Rechnungs-Readiness-Check. Wir schauen gemeinsam auf Ihre Systeme, ordnen Sie in den Fahrplan ein und zeigen Ihnen in einer Demo, wie Empfang, Prüfung und Versand bei CATHAGO ineinandergreifen. So gehen Sie die E-Rechnung in der richtigen Reihenfolge an, bevor die Fristen die Reihenfolge für Sie bestimmen.