Die aktuelle PwC-Studie zur Bauindustrie zeigt massiven Kostendruck. Die entscheidende Frage bleibt in den Schlagzeilen offen: Wie viel davon entscheidet sich im Einkauf?

Drei Zahlen prägen 2026 – und eine fehlt in fast jeder Schlagzeile. Die aktuelle PwC-Studie zur deutschen Bauindustrie zeichnet ein deutliches Bild: Die große Mehrheit der Unternehmen steht unter erheblichem Kostendruck, digitale Bau-Methoden wie BIM wachsen rasant, und zugleich scheitern viele Digitalisierungs- und KI-Projekte – meist nicht an der Technik, sondern am Faktor Mensch und an unklaren Prozessen. So weit die Schlagzeilen. Die Zahl, die fast nirgends auftaucht, ist die wichtigste für Ihre Marge: Wie viel von diesem Kostendruck entscheidet sich eigentlich im Einkauf?
Wenn die Kosten drücken, greifen viele Betriebe zuerst zum naheliegenden Hebel – sie sparen beim Personal oder schieben Investitionen auf. Das ist verständlich, aber oft der teuerste Weg: Es schwächt genau die Kapazität, die am Markt ohnehin knapp ist, und es lässt das größte Einsparpotenzial unberührt. Denn der Materialeinkauf macht in vielen Gewerken den Löwenanteil der Kosten aus – und genau dort schlummern Einsparungen, die niemandem wehtun.
Besonders schmerzhaft ist das Muster, das sich in vielen mittelständischen Bauunternehmen wiederholt: Ein Bauleiter bestellt Schrauben, Dichtungen oder Kleinmaterial telefonisch beim Lieferanten, den er seit Jahren kennt – ohne Preisvergleich, ohne Mengenbündelung, ohne Dokumentation. Die Rechnung kommt, landet im Postfach der Buchhaltung, wird manuell geprüft und – wenn es gut läuft – fristgerecht bezahlt. Geschieht das auf fünfzig Baustellen gleichzeitig, addieren sich diese kleinen Ineffizienzen zu einem erheblichen strukturellen Problem.
Hinzu kommt: Wenn Projektcontrolling und Einkauf in getrennten Silos laufen, fehlt die Datenbasis für strategische Entscheidungen. Welcher Lieferant liefert pünktlich? Welches Material hat die meisten Retouren verursacht? Wo wurde zuletzt ein Skonto nicht gezogen, weil die Rechnung drei Wochen auf dem Schreibtisch lag? Ohne digitalen Prozess bleiben diese Fragen unbeantwortet – und die Einsparungen bleiben auf dem Tisch liegen.
Realistische Einsparungen im Baueinkauf entstehen nicht durch hartes Drücken der Löhne, sondern durch bessere Prozesse: gebündelte Beschaffung über Rahmenverträge statt Einzelbestellungen, konsequent gezogene Skonti durch schnelle Rechnungsprüfung, weniger Fehlmengen durch sauberen digitalen Wareneingang und weniger Fehlbestellungen durch zentrale Kataloge. Jeder dieser Hebel ist für sich klein – zusammen bewegen sie die Materialkosten spürbar, ohne dass eine einzige Stelle gestrichen werden muss.
Nehmen Sie das Beispiel Skonti: Viele Lieferanten gewähren zwei bis drei Prozent Nachlass bei Zahlung innerhalb weniger Tage. Klingt nach wenig. Auf ein großes Jahres-Einkaufsvolumen hochgerechnet, ist das eine erhebliche Summe, die ein Unternehmen schlicht liegen lässt – allein weil die Rechnung nicht rechtzeitig geprüft und freigegeben wurde. Vervielfachen Sie das über alle Projekte und Lieferanten, und Sie verstehen, warum der Prozess über die Marge entscheidet.
Ähnliches gilt für Rahmenverträge. Ein Generalunternehmer, der über zwanzig Baustellen hinweg denselben Stahllieferanten nutzt, aber jede Bestellung einzeln verhandelt, verschenkt Volumenrabatte und Planungssicherheit. Wird das Volumen zentral gebündelt und über einen verhandelten Rahmenvertrag abgewickelt, sinkt der Einstandspreis – ohne Qualitätsabstriche und ohne Mehraufwand auf der Baustelle. Die 5 bis 15 Prozent Einsparpotenzial entstehen genau auf diesem Weg: nicht durch Verzicht, sondern durch Organisation.
Auch der Wareneingang ist ein unterschätzter Hebel. Wenn auf der Baustelle papierhaft abgezeichnete Lieferscheine erst Tage später in der Buchhaltung eintreffen, fehlt die Grundlage für eine saubere Drei-Wege-Prüfung. Die Folge: Rechnungen werden bezahlt, obwohl Mengen fehlen oder Positionen falsch berechnet wurden. Digitaler Wareneingang mit sofortiger Erfassung schließt diese Lücke – und schützt aktiv vor Überzahlungen.
Genau diese Hebel bündelt CATHAGO auf einer Plattform: zentrale Bestell-App mit Katalogen und Rahmenverträgen, digitaler Lieferschein für den Wareneingang und automatisierte Rechnungsprüfung. Die Wirkung ist bei unseren Kunden messbar: bis zu 50 % schnellere Bestellung, bis zu 75 % schnellere Rechnungsprüfung und 99,9 % digital erfasste Lieferdaten. Das ist kein abstraktes Digitalisierungsversprechen, sondern direkter Margenschutz in einem Jahr, in dem jeder Prozentpunkt zählt.
Konkret läuft das in der Praxis so ab: Der Polier auf der Baustelle scannt mit dem Smartphone den Lieferschein des Betonlieferanten. CATHAGO erkennt die relevanten Felder – Liefermenge, Artikelnummer, Lieferdatum – und gleicht sie automatisch mit der hinterlegten Bestellung ab. Abweichungen werden sofort markiert und zur Klärung eskaliert. Die Buchhaltung sieht den Vorgang in Echtzeit, kann die Rechnung bei Eingang direkt zuordnen und innerhalb der Skontofrist freigeben. Was früher eine Woche dauerte, ist jetzt ein Prozess von Stunden.
Für Unternehmen mit eigenem ERP-System ist das kein Widerspruch: CATHAGO lässt sich an gängige Systeme wie Nevaris, BRZ oder RIB anbinden, sodass Bestelldaten, Lieferscheindaten und Rechnungsdaten durchgängig fließen, ohne doppelte Erfassung. Das Ergebnis ist nicht nur Zeitersparnis, sondern auch eine belastbare Datenbasis für das nächste Lieferantengespräch. Wer seinem Lieferanten zeigen kann, wie viel Volumen er in den letzten zwölf Monaten bei wem bestellt hat, verhandelt aus einer ganz anderen Position.
Nehmen Sie die Studie als Anlass, den eigenen Einkauf ehrlich zu durchleuchten: Wie viel Volumen läuft über Rahmenverträge? Wie viele Skonti ziehen Sie tatsächlich? Wie viele Stunden kostet die Rechnungsprüfung pro Woche, über alle Projekte summiert? Diese Antworten zeigen Ihr konkretes Potenzial – und oft reicht ein Blick auf die Zahlen der letzten sechs Monate, um zu sehen, wo die größten Lücken klaffen.
Ein einfacher Einstieg: Ziehen Sie aus Ihrem ERP oder Ihrer Buchhaltung die Rechnungen der letzten drei Monate und prüfen Sie, bei wie vielen der angebotene Skonto tatsächlich genutzt wurde. Wenn diese Quote niedrig ist, haben Sie einen klaren ersten Ansatzpunkt – und einen konkreten Auftrag an Ihren Einkaufsprozess.
Nehmen Sie die Studie also nicht als weitere Krisenmeldung, sondern als Aufforderung zum Handeln an der richtigen Stelle. Vereinbaren Sie eine Demo, und wir erstellen mit Ihnen einen Einkaufs-Benchmark für Ihr Unternehmen – damit Sie wissen, wo Ihre 5 bis 15 % liegen.
Drei Zahlen prägen 2026 – und eine fehlt in fast jeder Schlagzeile. Die aktuelle PwC-Studie zur deutschen Bauindustrie zeichnet ein deutliches Bild: Die große Mehrheit der Unternehmen steht unter erheblichem Kostendruck, digitale Bau-Methoden wie BIM wachsen rasant, und zugleich scheitern viele Digitalisierungs- und KI-Projekte – meist nicht an der Technik, sondern am Faktor Mensch und an unklaren Prozessen. So weit die Schlagzeilen. Die Zahl, die fast nirgends auftaucht, ist die wichtigste für Ihre Marge: Wie viel von diesem Kostendruck entscheidet sich eigentlich im Einkauf?
Wenn die Kosten drücken, greifen viele Betriebe zuerst zum naheliegenden Hebel – sie sparen beim Personal oder schieben Investitionen auf. Das ist verständlich, aber oft der teuerste Weg: Es schwächt genau die Kapazität, die am Markt ohnehin knapp ist, und es lässt das größte Einsparpotenzial unberührt. Denn der Materialeinkauf macht in vielen Gewerken den Löwenanteil der Kosten aus – und genau dort schlummern Einsparungen, die niemandem wehtun.
Besonders schmerzhaft ist das Muster, das sich in vielen mittelständischen Bauunternehmen wiederholt: Ein Bauleiter bestellt Schrauben, Dichtungen oder Kleinmaterial telefonisch beim Lieferanten, den er seit Jahren kennt – ohne Preisvergleich, ohne Mengenbündelung, ohne Dokumentation. Die Rechnung kommt, landet im Postfach der Buchhaltung, wird manuell geprüft und – wenn es gut läuft – fristgerecht bezahlt. Geschieht das auf fünfzig Baustellen gleichzeitig, addieren sich diese kleinen Ineffizienzen zu einem erheblichen strukturellen Problem.
Hinzu kommt: Wenn Projektcontrolling und Einkauf in getrennten Silos laufen, fehlt die Datenbasis für strategische Entscheidungen. Welcher Lieferant liefert pünktlich? Welches Material hat die meisten Retouren verursacht? Wo wurde zuletzt ein Skonto nicht gezogen, weil die Rechnung drei Wochen auf dem Schreibtisch lag? Ohne digitalen Prozess bleiben diese Fragen unbeantwortet – und die Einsparungen bleiben auf dem Tisch liegen.
Realistische Einsparungen im Baueinkauf entstehen nicht durch hartes Drücken der Löhne, sondern durch bessere Prozesse: gebündelte Beschaffung über Rahmenverträge statt Einzelbestellungen, konsequent gezogene Skonti durch schnelle Rechnungsprüfung, weniger Fehlmengen durch sauberen digitalen Wareneingang und weniger Fehlbestellungen durch zentrale Kataloge. Jeder dieser Hebel ist für sich klein – zusammen bewegen sie die Materialkosten spürbar, ohne dass eine einzige Stelle gestrichen werden muss.
Nehmen Sie das Beispiel Skonti: Viele Lieferanten gewähren zwei bis drei Prozent Nachlass bei Zahlung innerhalb weniger Tage. Klingt nach wenig. Auf ein großes Jahres-Einkaufsvolumen hochgerechnet, ist das eine erhebliche Summe, die ein Unternehmen schlicht liegen lässt – allein weil die Rechnung nicht rechtzeitig geprüft und freigegeben wurde. Vervielfachen Sie das über alle Projekte und Lieferanten, und Sie verstehen, warum der Prozess über die Marge entscheidet.
Ähnliches gilt für Rahmenverträge. Ein Generalunternehmer, der über zwanzig Baustellen hinweg denselben Stahllieferanten nutzt, aber jede Bestellung einzeln verhandelt, verschenkt Volumenrabatte und Planungssicherheit. Wird das Volumen zentral gebündelt und über einen verhandelten Rahmenvertrag abgewickelt, sinkt der Einstandspreis – ohne Qualitätsabstriche und ohne Mehraufwand auf der Baustelle. Die 5 bis 15 Prozent Einsparpotenzial entstehen genau auf diesem Weg: nicht durch Verzicht, sondern durch Organisation.
Auch der Wareneingang ist ein unterschätzter Hebel. Wenn auf der Baustelle papierhaft abgezeichnete Lieferscheine erst Tage später in der Buchhaltung eintreffen, fehlt die Grundlage für eine saubere Drei-Wege-Prüfung. Die Folge: Rechnungen werden bezahlt, obwohl Mengen fehlen oder Positionen falsch berechnet wurden. Digitaler Wareneingang mit sofortiger Erfassung schließt diese Lücke – und schützt aktiv vor Überzahlungen.
Genau diese Hebel bündelt CATHAGO auf einer Plattform: zentrale Bestell-App mit Katalogen und Rahmenverträgen, digitaler Lieferschein für den Wareneingang und automatisierte Rechnungsprüfung. Die Wirkung ist bei unseren Kunden messbar: bis zu 50 % schnellere Bestellung, bis zu 75 % schnellere Rechnungsprüfung und 99,9 % digital erfasste Lieferdaten. Das ist kein abstraktes Digitalisierungsversprechen, sondern direkter Margenschutz in einem Jahr, in dem jeder Prozentpunkt zählt.
Konkret läuft das in der Praxis so ab: Der Polier auf der Baustelle scannt mit dem Smartphone den Lieferschein des Betonlieferanten. CATHAGO erkennt die relevanten Felder – Liefermenge, Artikelnummer, Lieferdatum – und gleicht sie automatisch mit der hinterlegten Bestellung ab. Abweichungen werden sofort markiert und zur Klärung eskaliert. Die Buchhaltung sieht den Vorgang in Echtzeit, kann die Rechnung bei Eingang direkt zuordnen und innerhalb der Skontofrist freigeben. Was früher eine Woche dauerte, ist jetzt ein Prozess von Stunden.
Für Unternehmen mit eigenem ERP-System ist das kein Widerspruch: CATHAGO lässt sich an gängige Systeme wie Nevaris, BRZ oder RIB anbinden, sodass Bestelldaten, Lieferscheindaten und Rechnungsdaten durchgängig fließen, ohne doppelte Erfassung. Das Ergebnis ist nicht nur Zeitersparnis, sondern auch eine belastbare Datenbasis für das nächste Lieferantengespräch. Wer seinem Lieferanten zeigen kann, wie viel Volumen er in den letzten zwölf Monaten bei wem bestellt hat, verhandelt aus einer ganz anderen Position.
Nehmen Sie die Studie als Anlass, den eigenen Einkauf ehrlich zu durchleuchten: Wie viel Volumen läuft über Rahmenverträge? Wie viele Skonti ziehen Sie tatsächlich? Wie viele Stunden kostet die Rechnungsprüfung pro Woche, über alle Projekte summiert? Diese Antworten zeigen Ihr konkretes Potenzial – und oft reicht ein Blick auf die Zahlen der letzten sechs Monate, um zu sehen, wo die größten Lücken klaffen.
Ein einfacher Einstieg: Ziehen Sie aus Ihrem ERP oder Ihrer Buchhaltung die Rechnungen der letzten drei Monate und prüfen Sie, bei wie vielen der angebotene Skonto tatsächlich genutzt wurde. Wenn diese Quote niedrig ist, haben Sie einen klaren ersten Ansatzpunkt – und einen konkreten Auftrag an Ihren Einkaufsprozess.
Nehmen Sie die Studie also nicht als weitere Krisenmeldung, sondern als Aufforderung zum Handeln an der richtigen Stelle. Vereinbaren Sie eine Demo, und wir erstellen mit Ihnen einen Einkaufs-Benchmark für Ihr Unternehmen – damit Sie wissen, wo Ihre 5 bis 15 % liegen.